Gelungener Austausch zwischen Hospizgruppe Dingolfing-Landau und Stiftung AKM.


Ein gutes Miteinander und regelmäßiger Austausch, um sich im Arbeitsalltag künftig bestmöglich zu
ergänzen. Mit diesem Wunsch im Gepäck kamen am vergangenen Montag Delegationen der Stiftung
Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) und der Hospizgruppe Dingolfing-Landau e.V. an der Baustelle
des Haus ANNA Eichendorf zusammen.
Bereits vorab zur geplanten Führung durch das immer weiter
Form annehmende
teilstationäre Kindertages- und Nachthospiz warteten die Haupt- und
Ehrenamtlichen
der örtlichen Hospizgruppe mit vielen spannenden Fragen zur Begrifflichkeit und

Definition der Kinderhospizarbeit auf und verglichen die geäußerten Rahmenbedingungen mit ihren
eigenen Erfahrungen in der Erwachsenenhospizarbeit.
Den Ball der Herausarbeitung von
Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Tätigkeit und Herangehensweise
spielten sich die
Anwesenden auch im Verlauf der darauffolgenden Führung weiter zu.

Simone Kraus, Projektmanagement Haus ANNA bei der Stiftung AKM, betonte bei der kleinen
Baustellenbegehung insbesondere das Zusammenspiel aus der Orientierung an der
Rahmenvereinbarung der Krankenkassen und Zusatzleistungen und Angeboten, die die Stiftung AKM
eigenständig finanziert. So bieten zum Beispiel ein Therapiebad, Familienappartements oder ein
Musiktherapieraum künftig besondere Möglichkeiten für lebensbedrohlich erkrankte Kinder und
deren Angehörige. Doch auch gemeinsame Erfahrungen sollen zwischen den Kindern entstehen, ein
großzügiger Gemeinschaftsbereich lädt so etwa zum gemeinschaftlichen Spielen und Essen ein.

Nach der rund halbstündigen Führung vertieften Hospizgruppe und Stiftung die fachliche
Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen.
So kamen der angedachte Pflegeschlüssel, die
schwierige Personalakquise,
sowie die Finanzierung des Projektes zur Sprache.
Allerdings sahen beide
Delegationen auch Möglichkeiten zur künftigen Kooperation
im Rahmen der Räumlichkeiten des
Haus ANNA in Eichendorf,
beispielsweise bei der Durchführung von Ehrenamtsschulungen.
Einen
kurzweiligen und von proaktiven und konstruktiven Diskussionen geprägter Vormittag abschließend,
kamen auch die künftigen Pläne der Stiftung AKM zur Sprache. Besonderes Interesse rief dabei das
Vorhaben zum Anschluss des Haus ANNA in Polling an das dort bereits existente Erwachsenenhospiz
hervor.