Hospizgruppe Dingolfing-Landau zu Gast beim Gesundheitstag am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern

Beim diesjährigen Gesundheitstag am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern stellte sich die Hospizgruppe Dingolfing-Landau vor und informierte zum Thema Patientenrechte am Lebensende. Interessiert verfolgten die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer den Ausführungen von Franz Brunner, der beim Hospizverein der Multiplikator für Patientenrechte ist.
Dazu gehören Informationsgespräche oder Infoveranstaltungen.
Im Jahr führt Herr Brunner rund 40 Einzelgespräche zu dem Thema und verschiedene Vorträge durch. Er betonte, dass es gerade bei schwerer Krankheit wichtig sei, sich über seinen Willen und die Behandlungswünsche Klarheit zu verschaffen. Er legte allen nahe, sich über dieses Thema schon in gesunden und unbeschwerten Tagen Gedanken zu machen.
Es falle in dieser Zeit leichter, klar zu entscheiden, was im Fall einer bedrohlichen Erkrankung oder infolge einer Notsituation geschehen soll.
Um einer Ratlosigkeit der dann befragten Angehörigen vorzubeugen, sollte rechtzeitig mit Hilfe einer Vollmacht, einer Patienten- und Betreuungsverfügung der selbstbestimmte Wille schriftlich festgehalten werden.

Bildinformation (Foto: ALE Niederbayern):

Das Foto zeigt (von rechts): Michael Kreiner, stellvertretender Leiter des ALE Niederbayern, Hilde Witt Koordinatorin und Referent Franz Brunner von der Hospizgruppe Dingolfing-Landau sowie Anna Haslbeck vom Gesundheitszirkel des ALE Niederbayern.